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Infos zu wichtigen Formalitäten beim Wohnen auf Zeit

Infos für Vermieter

Formales

Seit 1987 sind wir für Sie da, optimal vernetzt und immer up-to-date, damit Sie Ihre möblierte Wohnung sicher vermieten können. Hier gibt es Infos zu den folgenden Themen:

Wohnraumzweckentfremdung     

Wir sind spezialisiert auf Wohnraumsucher und Firmenkunden, die für einen längeren Zeitraum mieten möchten.

Infos zum Thema Wohnraumzweckentfremdung in Hamburg:

  • Eine Vermietung ab 6 Monaten an einen Mieter gilt nicht als Wohnraumzweckentfremdung.
  • Eine Vermietung ab 3 Monaten an einen Mieter gilt nicht als Wohnraumzweckentfremdung, wenn ein Mieter aus beruflichen Gründen, bzw. wegen einer Ausbildung oder Ähnlichem, nach Hamburg kommt.
  • Wohnen Sie selbst länger als ein halbes Jahr in Ihrer eigenen Wohnung, spielt das Thema Wohnraumzweckentfremdung für eine Vermietung in Hamburg aktuell keine Rolle (aber Achtung: hier wird es ab Januar 2019 Änderungen geben).
  • Sind Sie länger als ein halbes Jahr nicht in Ihrer eigenen Wohnung oder möchten Sie eine Wohnung, in der Sie nicht gemeldet sind, kürzer an wechselnden Mieter vermieten, bspw. an Touristen, brauchen Sie eine Genehmigung der Behörde.

Bestellerprinzip

Das Mietrechtsnovellierungsgesetz (MietNovG) ist am 1. Juni 2015 in Kraft getreten. Dieses Gesetz bestimmt, dass derjenige, der einen Makler zuerst beauftragt, die Maklergebühren tragen muss. Als Vermieter einer möblierten Wohnung sind Sie immer der Erstbesteller und somit derjenige, der die Servicegebühr zahlen muss.

Gilt die Mietpreisbremse für Wohnen auf Zeit?

Nein, der Gesetzesgeber hat eine Ausnahme gemacht für möblierte Wohnungen für den vorübergehenden Gebrauch, also für Wohnungen auf Zeit. Vermieter von möblierten Wohnungen sind nur vom Bestellerprinzip betroffen.

Die Kosten sind steuerlich absetzbar

Berücksichtigen Sie bei Ihrer Mietkalkulation, dass die Servicegebühren in voller Höhe als Werbungskosten steuerlich von der Einkommenssteuer absetzbar sind. Ihre tatsächlichen Kosten sind also abhängig von Ihrem Steuersatz. Fragen Sie dazu am besten Ihren Steuerberater.

Energieausweis

Auch bei möblierten Wohnungen ist ein Energieausweis notwendig. Im Exposee müssen die energetischen Daten Ihrer Wohnung aufgeführt werden. Haben Sie bereits einen Energieausweis, schicken Sie uns möglichst schnell eine Kopie per Email.

Kein Energieausweis vorhanden?

Bitte informieren Sie sich bei Ihrer Verwaltung, Ihrem Vermieter, oder besorgen Sie sich einen Energieausweis entweder über das Internet oder lassen Sie ihn fachkundig erstellen (Heizungsableser, Schornsteinfeger, Architekten etc.).

Unterschied Verbrauchsausweis und Bedarfsausweis

Beim Bedarfsausweis werden die baulichen Aspekte, wie zum Beispiel die Dämmung des Hauses oder die Heizungsanlage berücksichtigt. Dieser Ausweis ist häufig umfangreich und teuer. Eine Alternative ist der Verbrauchsausweis, der als Berechnungsgrundlage den tatsächlichen Energieverbrauch der Bewohner in den letzten drei Jahren nimmt. Dieser Ausweis ist meistens leichter zu erstellen und kostengünstiger über das Internet zu bekommen.

Ausnahmen

Es gibt diverse Ausnahmen, die in der Energieeinsparverordnung (EnEV) geregelt sind, bspw. ist kein Energieausweis notwendig für Einliegerwohnungen, Niedrigenergiehäuser und Gebäude unter Denkmalschutz.

Rundfunkbeitrag

Die Kosten belaufen sich derzeit auf 17,50€ monatlich.

Der Rundfunkbeitrag muss pro Wohnung gezahlt werden. Dabei ist es egal wie viele Personen in der Wohnung wohnen und ob bzw. wie viele Rundfunkgeräte vorhanden sind. Dieser Beitrag deckt auch die Autoradios der privaten Autos aller Bewohner ab.

Eine Anmeldung kann über Sie als Vermieter einer möblierten Wohnung erfolgen. Die Kosten können in die Pauschalmiete einkalkuliert werden. Nach der Anmeldung erhalten Sie eine Beitragsnummer, die Sie Ihrem Mieter (oder auch uns) mitteilen. Mit dieser Nummer kann Ihr Mieter beweisen, dass die Rundfunkgebühren für diese Wohnung bezahlt werden.

Wohnungsgeberbestätigung

Vermieter müssen den Einzug eines Mieters bestätigen, dies gilt auch für Wohnungen auf Zeit (Bundesmeldegesetz).

City-Wohnen Hamburg stellt Ihnen ein Formular per Download zur Verfügung, sobald Sie einen Mieter über uns gefunden haben. Dieses Formular müssen Sie ausfüllen, unterschreiben und Ihrem Mieter schriftlich zur Verfügung stellen. Auf Wunsch können wir das Formular gerne für Sie ausfüllen und dem Mieter zur Verfügung stellen.

Kurz gesagt:

  • Kurzzeitmieter müssen sich nicht anmelden

    • Eine Anmeldung ist notwendig ab einem Mietzeitraum von sechs Monaten, wenn der Mieter schon in Deutschland angemeldet ist.
    • Eine Anmeldung ist notwendig ab einem Mietzeitraum von drei Monaten, wenn der Mieter nicht in Deutschland angemeldet ist.
  • Gibt es eine Frist für die Wohnungsgeberbestätigung?

    • Damit der Mieter seine Meldefrist von zwei Wochen bei der Behörde einhalten kann, müssen Sie die Bescheinigung rechtzeitig ausfüllen und Ihrem Mieter geben. Die Frist läuft ab Einzugsdatum bzw. nach Ablauf der oben erwähnten Zeiträume von drei, bzw. sechs Monaten (siehe oben bei Kurzzeitmieter).

  • Was passiert, wenn ich die Vermieterbescheinigung nicht gebe?

    • Es droht ein Bußgeld von bis zu € 1000,-

    • Bei Falschaussagen droht ein Bußgeld von bis zu € 50.000,-

  • Wie erfahre ich, ob der Mieter sich angemeldet hat?

    • Der Vermieter hat ein Auskunftsanspruch und kann sich bei der Meldebehörde erkundigen, ob der Mieter sich an- bzw. abgemeldet hat.

  • Darf die Meldebehörde eine Auskunft von mir verlangen?

    • Ja, das darf sie. Auf Anfrage der Behörde müssen Sie als Vermieter mitteilen, wer bei Ihnen wohnt oder gewohnt hat und die Ein- und ggf. auch die Auszugsdaten nennen.
  • Was wird mit dieser Regelung bezweckt?

    • Das Melderecht soll bundesweit harmonisiert werden, Verwaltungsabläufe werden vereinfacht bzw. vereinheitlicht und Bürokratiekosten sollen gesenkt werden. Durch diese Vermieterbescheinigungen sollen auch Scheinanmeldungen leichter aufgedeckt werden können.
  • Ist die Wohnungsgeberbestätigung auch beim Auszug notwendig?

    • Nein, seit dem 1. November 2016 wurde diese Regelung abgeschafft, der Auszug muss nicht mehr bestätigt werden.
 
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