Lüften und Schimmelvermeidung

Wie vermeidet man Schimmel in der Wohnung?

Tipps zum Thema Lüften & Schimmel

 

Schimmel ist ungesund, unangenehm und kann Schäden in der Wohnung verursachen, die unter Umständen nur von einem Fachbetrieb beseitigt werden können. Damit Sie sich wohl fühlen in Ihrem neuen Zuhause auf Zeit, finden Sie hier einige Tipps für ein gesundes Raumklima.

Wie entsteht Schimmel?

Schimmel entsteht generell durch eine hohe Feuchtigkeit in der Wohnung die an kalten Stellen kondensiert und eine Schimmelbildung an diesen Stellen ermöglicht. Vor allem im Winter, wenn die Wände kalt sind, die wärmere Innenluft aber sehr viel Feuchtigkeit speichern kann, kann Schimmelbildung leicht auftreten.

Feuchtigkeit ist immer vorhanden: durchs Duschen, Waschen, Essen kochen und sogar durchs Atmen kommen einige Liter Wasser zusammen. Wenn die Feuchtigkeit zwischen 35 und 55% liegt, ist sie im grünen Bereich. Falls Sie es genau wissen wollen, überprüfen Sie die Feuchtigkeit mit einem Hygrometer.

3x pro Tag Stoßlüften – auch im Winter und bei Regen

Machen Sie ca. 3x am Tag für 5 Minuten die Fenster vollständig auf und sorgen Sie damit für einen schnellen Luftaustausch. Bei Durchzug geht das auch sehr schnell und effektiv. Damit im Winter die Räume nicht zu sehr auskühlen, sollte die Stoßbelüftung wirklich kurz sein. Während des Lüftens, drehen Sie die Heizung kurz aus und erst nach dem Lüften wieder an.

Was ist die richtige Raumtemperatur?

Warme Luft speichert Feuchtigkeit. Die ideale Raumtemperatur liegt zwischen 18 ° und 22 °C. Sind Sie ein paar Tage verreist, sorgen Sie dafür, dass die Räume nicht auskühlen und lassen Sie die Heizung auf niedriger Stufe an.

Alle Räume beheizen

Vor allem im Winter müssen alle Räume ausreichend belüftet und beheizt sein. In kühleren Räumen schlägt sich die Feuchtigkeit an den Wänden nieder. Hier kann sehr leicht Schimmel entstehen. Sorgen Sie dafür, dass die Wände nicht auskühlen.

Ausreichende Luftzirkulation

Sorgen Sie für eine ausreichende Luftzirkulation, indem Sie die Zimmertüren offen stehen lassen. 

Duschen und Baden

Nasse Wände, Fugen und Armaturen sollten möglichst schnell getrocknet werden, am besten mit einem Gummiabzieher und dann mit einem Tuch nachtrocknen. Falls möglich, hängen Sie nasse Handtücher draußen auf. Sorgen Sie dafür, dass die warme, feuchte Luft sich nicht in der ganzen Wohnung verteilen kann, sondern schnell (und möglichst nach außen) abgeführt wird.

Wäsche trocknen

Wer die Wäsche in der Wohnung trocknet, sollte auch hier dafür sorgen, dass die Feuchtigkeit sich nicht überall verteilen kann. Schließen Sie die Tür und sorgen Sie für einen regelmäßigen Luftaustausch durch Stoßlüften und Durchzug.

Essen kochen

Bei der Essenszubereitung benutzen Sie möglichst die Dunstabzugshaube oder öffnen Sie das Küchenfenster um die Feuchtigkeit schnell nach außen führen zu können. Nasse Arbeitsflächen müssen schnell getrocknet werden.

Ausreichend Platz lassen

Zwischen Möbeln, Bildern und Außenwänden sollten einige Zentimeter „Luft“ sein. Auch hier kann es problematisch sein, wenn keine Luftzirkulation möglich ist.

Heizung nicht verdecken

Damit die Heizung richtig funktionieren kann, sollte sie nicht verdeckt oder vollgestellt werden.

 
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