Schöneberg ist für die meisten neuen Berliner zunächst ein weißer Fleck auf der Stadtkarte. Dabei bietet dieser Stadtteil zum Wohnen auf Zeit und auch für Wohnungssuchende, die länger in Berlin bleiben möchten, einiges:
In Schöneberg steht eines der bekanntesten Gebäude der City: das Kaufhaus des Westens, das Mega-Einkaufs-Mekka überhaupt! Nicht weit davon entfernt befindet sich der Viktoria-Luise-Platz und mit ihm wunderschöne Altbau-Wohnungen in sanierten Häusern aus der Zeit um 1900 und älter. Will man auf Zeit in Berlin wohnen und möchte sich in der Westcity niederlassen, zieht es viele Menschen hierhin.
Das kulinarische Herz schlägt im benachbarten Winterfeldt-Kiez: Hier gibt es alles, was der Magen begehrt, dazu hübsche Lädchen, die ein wenig an die 80er-Jahre erinnern. Auch Regenbogen-Viertel heißt dieser lebendige Teil Schönebergs, der bei der schwul-lesbischen Einwohnerschaft Berlins besonders beliebt ist. Spätestens am Sonnabend kommen die Berliner aus allen Stadtteilen auf dem Winterfeldtplatz zusammen, um den dortigen Wochenmarkt zu besuchen, und um nach den Einkäufen in den Seitenstraßen traditionsgemäß ein spätes Frühstück zu sich zu nehmen. Eventuell führt der Einkaufsbummel anschließend weiter, zum Beispiel die Akazienstraße hinunter.
Ganz anders die Wohnstruktur im Bayerischen Viertel: Hier wohnt eher der mittelalte Bildungsbürger mit oder ohne Familie. Schöne, begrünte Altbauzeilen auch hier, wie überhaupt in vielen Ecken des Bezirks. Etwas weniger attraktiv ist die Gegend um den S-Bahnhof Schöneberg, in der man dafür aber ziemlich ruhig wohnt, und die nah gelegene Hauptstraße bietet alle gängigen Einkaufsmöglichkeiten um die Ecke.